Was sind Glaubenssätze und wie kannst du mit den richtigen Glaubenssätze selbstbewusster werden?

Glaubenssätze erkennst und durch die Macht der Affirmationen selbstbewusster werden kannst + dein Selbstvertrauen + Selbstbewusstsein stärkst.Viele Menschen, die selbstbewusster werden wollen, fühlen sich in ihrem Leben von einer unsichtbaren Kraft gebremst, die sie nicht benennen können. Sie stellen nach einiger Zeit nur eines fest: Diese Kraft, hält sie davon ab, mehr Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl zu entwickeln und glücklicher zu werden. Diese Kraft hält jene Menschen auch davon ab, zu erkennen, was sie wirklich im Leben wollen und zu begreifen, dass sie das, was sie sich wünschen (sofern es legal und legitim ist und auch so erwerben wollen), verdient haben.

In diesem Artikel wirst du von dieser Kraft erfahren und somit zu den ganz wenigen Menschen gehören, die sich von ihr nicht lenken lassen, sondern ihr Leben zunehmend selbst in die Hand nehmen können. Ich wünschte, mir hätte das damals jemand genau erklärt, wie ich es in diesem Artikel tue. Bleib also dran!

Es geht um Glaubenssätze

Der Begriff Glaubenssatz stammt aus dem Neurolinguistischen Programmieren (Zusammenfassung von sehr wirksamen Konzepten aus der Psychologie, Kommunikationswissenschaften und Hypnotherapie)

Glaubenssätze sind tief in der Psyche und im Geist des Menschen verankerte Grundannahmen, die sehr oft gedanklich wiederholt wurden und meist aus der Verarbeitung und Bewertung früherer Erlebnisse entstanden sind. Dadurch haben sie sich gefestigt und sind nun Teil unseres automatischen Denkens, sowie daraus folgenden Gefühlen, körperlichen Reaktionen und Handlungen.

3 Arten von Glaubenssätzen

Im Prinzip gibt es genau 3 verschiedene Arten von Glaubenssätzen.

1. Glaubenssätze in Bezug auf Ursachen – Beispiel: „Ich kann deshalb nicht selbstbewusst sein oder ich habe deshalb kein Selbstbewusstsein, weil ich zu dick bin oder eine zu hohe Stimme habe.“

2. Glaubenssätze in Bezug auf die Bedeutung – Beispiel: „Mangelndes Selbstbewusstsein. Je nachdem, welche Glaubenssätze jemand verinnerlicht hat, der an mangelndem Selbstbewusstsein leidet, wird er diesem Umstand unterschiedliche Bedeutungen zuschreiben.“

Er könnte zb. davon ausgehen. „Das bedeutet, dass ich nichts wert bin. Das bedeutet, dass ich nicht am Leben bleiben sollte.“ Oder ABER: „Das bedeutet, dass ich noch nicht genug an meinem Selbstwertgefühl gearbeitet habe. Es bedeutet, dass ich mehr an meinem Selbstbewusstsein arbeiten soll, weil ich ein ganz besonderer Mensch bin und eine besondere Zukunft vor mir habe. Das bedeutet, dass mir mein Körper zeigen will, dass ich mich nicht auf dem richtigen Weg befinde und mich zu sehr von anderen Meinungen abhängig mache.“

3. Glaubenssätze in Bezug auf die Identität – Beispiel: „Ich habe kein Selbstbewusstsein. Ich bin schüchtern. Das Schicksal sendet mir kein Glück. Ich komme immer an den Falschen. Ich bin schüchtern… usw.“

4. Globale Glaubenssätze – Beispiel: „Selbstbewusste Menschen sind rücksichtslos. Es braucht Jahre, bis man sein Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen fundamental verändern kann. Geld ist mit Arbeit verbunden.“

 

Du wurdest programmiert

In den meisten Fällen sind uns Glaubenssätze nicht bewusst, da sie uns unbewusst bereits in der Kindheit eingetrichtert wurden. In dieser Phase unseres Lebens waren wir extrem aufnahmefähig für alle Einflüsse. Egal ob gut oder schlecht. Damals hat unser Gehirn massig an Alpha-Wellen produziert. Man kann sich diesen Zustand wie eine dauerhafte hypnotische Trance vorstellen.

Wenn dich deine Eltern oder Erzieher schlecht behandelt oder dir Angst eingeflößt haben sollten, wirst du dir dadurch entsprechende Glaubenssätze angeeignet haben.

Wenn du im Fernsehen öfter gesehen hast, dass es schwer sei, Geld zu verdienen oder, dass reiche Menschen nicht gut seien, wirst du dadurch entsprechende Glaubenssätze entwickelt und in deinem Unterbewusstsein verankert haben.

Einige Einflüsse haben uns mehr geprägt, andere weniger. Da wir als Kind jedoch Unmengen an Einflüssen ausgesetzt waren und nicht unsere gesamte frühe Kindheit analysieren können, müssen wir von von folgendem ausgehen: ALLES HAT UNS DAMALS MAßGEBLICH BEEINFLUSST. Die Kindheit entscheidet bei den meisten Menschen also entscheidend darüber, wie viel Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sie derzeit haben. Solltest du kein Selbstbewusstsein haben, so liegt der Grund mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in deiner Kindheit.

Die gute Nachricht. Es gibt eine Möglichkeit, wie du selbstbewusster werden kannst. Auch als Jugendliche und Erwachsene sind wir beeinflussbar. Zwar weniger schwerwiegend als Kleinkinder, aber es gibt Möglichkeiten, wie wir unser Unterbewusstsein erreichen und über einige Monate bis Jahre in die gewünschte Richtung lenken können.

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Für was sind Glaubenssätze verantwortlich und wie können sie unser Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein stärken?

Die Antwort auf diese Frage könnte man unendlich ausweiten. Vereinfacht gesagt sind Glaubenssätze für fast alle menschlichen Denkprozesse und Handlungsweisen verantwortlich. Wenn du das nicht glaubst, dann liegt das daran, dass du dir nicht bewusst bist, dass dein komplettes Denken und Handeln zu 95 % unterbewusst und automatisch stattfindet.

Glaubenssätze sind also dafür verantwortlich, wie wir unser Umfeld bewerten, welche Chancen und Risiken wir allgemein in unserem Leben erkennen, was wir für ein Potential haben und vor allem… wie viel Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl wir haben.

 

Deshalb solltest du auch deine Glaubenssätze erkennen und ändern!

Wenn du selbstbewusster werden willst, musst du bei deinen Gedanken anfangen. Also am besten bei deinen Glaubenssätzen. Deine Gedanken bestimmen, wie viel Selbstbewusstsein du besitzt. Wir denken am Tag ca. 50000 bis 80000 Gedanken. Bei dem Durchschnittsmenschen sind das 3% positive, 25%negative und 72%flüchtige Gedanken. In Krisenfällen des Lebens können es sogar bis zu 75% negative Gedanken sein.

Oft führst du einen inneren Dialog mit dir selbst. Typische negative Sätze: „Mann bin ich blöd“, „Das kann ich eh nicht…“, „Das habe ich nicht verdient.“, „Ich bin nichts Besonderes“.

Du musst dir dieser Gedanken bewusst werden. Dann stoppst du sie und ersetzt sie durch Positivere, damit die anderen unbewussten negativen Gedanken immer mehr ans Tageslicht kommen und verändert werden können.

Gefühle sind nichts weiter als unbewusste Gedanken, die dir als Gedankenradar dienen können. Gedanken und Gefühle sind demnach langfristig ein und das selbe. Je besser du dich langfristig fühlst, desto mehr bist du auf dem richtigen Weg im Labyrinth deines Lebens.

Story von Christoph Columbus

glaubenssaetze-erkennen-was-sind-glaubenssaetze-negative-limitierende-ungesunde-glaubenssätzeEine kleine Story dazu, wie deine Wahrnehmung dir Streiche spielen kann und dich vor Menschen, Situationen und Umständen verschließen kann, die noch nicht in dein Weltbild bzw. zu deinen Glaubenssätzen passen:

Als Christoph Columbus 1492 die Inselgruppen der Karibik erkundete, konnten die Indianer die Schiffe von Columbus gar nicht sehen! Sie sahen nur Wellenbewegungen, obwohl dutzende Schiffe auf dem Meer zu sehen waren. Die Indianer konnten die Schiffe nicht sehen, da sie damit noch keine Erfahrungen und Wissen hatten, dass solche Schiffe überhaupt existieren. Erst nachdem sich ein Medizinmann mehr Zeit nahm und Stunden bis Tage auf das Meer schaute, konnte er erkennen, dass sich dort etwas Unbekanntes befand. Nachdem er es den anderen Indianern berichtete, konnten diese die Schiffe auch sehen.

Woran glaubst du? Wovon bist du überzeugt? Dient dir dieser Glaube oder hindert er dich daran, das Leben zu leben, was du dir wünschst?

1. Negative, ungesunde und limitierende Glaubenssätze erkennen.

Achte auf oft auftretende negative Gedanken. Unterbrich sie und ersetze sie durch Positivere und aufbauende Gedanken. Denke daran, dass du erntest, was du gedanklich säst. Nimm dir mehr Zeit und schreibe eine Woche alle negativen Gedanken auf, die du in deinen persönlichen Gedankenstrom beobachten kannst.

2. Achte drauf, was du sagst, wie du mit anderen Menschen sprichst und wie du über sie denkst.

Dein Unterbewusstsein überträgt jeden negativen Gedanken auf dich, selbst wenn dieser auf eine andere Person gerichtet war. Mit negativen Gedanken schadest du dir IMMER selbst!

3. Achte auf Verneinungen. 

Mit „Ich will nicht zu spät kommen“ sagst du deinem Unterbewusstsein: “ Ich muss mir das gerade mitteilen, weil ich eine Person bin, die zu oft spät kommt bzw. sonst zu spät kommen würde“ und genau das setzt es dann auch in deinem Leben um.

4. Fertige zwei Listen an.

Schreibe auf die erste Liste 10 zusmmengefasste Sätze, die sich aus den jeweiligen negativen Gedanken aus Schritt 1.

zb. aus den negativen Gedanken: „Ich bin zu dick“ „Ich mache wenig Sport“ „Ich esse zu fettig“ „Mein Körper ist unattraktiv“ wird „Ich bin zu dick, unsportlich und deshalb unattraktiv“

Es geht einfach darum, die vielen negativen Gedanken in 10 zusammengefasste Sätze zu verpacken, die all deine negativen Gedanken beinhalten.

Schreibe auf die zweite Liste das jeweilige Gegenteil dieser 10 Glaubenssätze auf. Diese Sätze können dann in Affirmationen verwandelt werden, mit denen du deine Glaubenssätze langsam aber sicher veränderst und selbstbewusster werden wirst.

Selbstbewusstseincoach
 

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